Wilhelm Busch: 100. Todestag

Wilhelm Busch: 100. Todestag
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Ich gebe zu: es gibt nichts Neues von oder zu Wilhelm busch. Doch hat der Urvater des Comics wie es die Neue Presse nennt, in diesem Jahr seinen 100. Todestag, was allemal ein Erinnerungs-Posting wert ist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die schönsten Zitate des Niedersachsen zusammen zu stellen. Einfach unvergleichlich und klug:


Musik wird oft nicht schön gefunden,

Weil sie stets mit Geräusch verbunden.

aus: Dideldum! (1874) – Der Maulwurf

Das Gute – dieser Satz steht fest -

ist stets das Böse, was man läßt!

aus: Die fromme Helene (1872) – Schluss.

Einszweidrei, im Sauseschritt

Läuft die Zeit; wir laufen mit. -

aus: Julchen (1877) – an mehreren Stellen

Wenn einer, der mit Mühe kaum

gekrochen ist auf einen Baum,

Schon meint, daß er ein Vogel wär,

So irrt sich der.

aus: Hernach (1908) – Der fliegende Frosch.

Wenn mir aber was nicht lieb,

Weg damit! ist mein Prinzip.

aus: Plisch und Plum (1882) – Erstes Kapitel

Vater werden ist nicht schwer,

Vater sein dagegen sehr.

aus: Julchen (1877) – Vorbemerk

Quelle: Wilhelm-Busch-Seite.de


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