Trend zu illegalen Literatur-Downloads

Trend zu illegalen Literatur-Downloads
© Bombardier

Das Thema Downloads war ja eigentlich in den letzten Jahren der Musik- und am Rande auch der Filmindustrie vorbehalten. Doch glaubt man einem Artikel in der österreichischen Tageszeitung "Die Presse", so gerät neuerdings auch die Literatur in den Fokus der illegalen Downloader:

Wenn sich an der gegenwärtigen Situation mit der zunehmenden Piraterie im Internet nichts ändert, werden Buchautoren über kurz oder lang dazu gezwungen sein, mit dem Schreiben aufzuhören. Diese düstere Prognose gibt die britische Society of Authors am Montag auf der Internetseite Times Online. Die Vereinigung, die mehr als 8.500 professionelle britische Schriftsteller und Autoren repräsentiert, sieht den buchhandel in eine ähnliche Überlebenskrise gedrängt wie sie die Musikindustrie bereits seit geraumer Zeit erlebt.

Um ehrlich zu sein, wundert mich diese Tendenz dann doch sehr. Denn wer an einem kompletten Buch interessiert ist, der wird wohl kaum eine elektronische Variante aus dem Netz ziehen. E-Books hin, E-Books her: Aber dass dieser Trend wirklich so eine Gefahr darstellt, wie in den Schreckensszenarien kann ich nur schwerlich glauben.

Was meinen Sie? Liest jemand tatsächlich ganze Bücher online? Und würden Sie in diesem Kontext auf illegale Downloads zurückgreifen? Kommentare sind ausdrücklich erwünscht.


Kommentieren

Impressum