Suhrkamp on Demand

Suhrkamp on Demand
© mackz

Der Suhrkamp Verlag wird zukünftig bei einigen Titeln der Reihe "edition suhrkamp" und "suhrkamp taschenbuch wissenschaft" über eine Kooperation mit Books on Demand GmbH nur noch bei tatsächlicher Nachfrage "aktiv".

"Über das Book-on-Demand-Verfahren machen wir vergriffene Titel der edition suhrkamp bzw. unserer wissenschaftlichen Taschenbücher wieder verfügbar und können so die Nachfrage jenseits herkömmlicher Druckverfahren und ohne jegliche Lagerhaltung wirtschaftlich und in ansprechender Qualität bedienen", wird Geschäftsführer Philip Roeder in einer Pressemitteilung zu der neuen Zusammenarbeit von Suhrkamp und BoD zitiert.

Gefunden auf Boersenblatt.net

BoD ist nach eigenen Angaben europäischer Markt- und Technologieführer in der digitalen Buchpublikation und verfüge über mehr als 85.000 lieferbare Titel. Der Anteil von BoD an den jährlichen deutschen Neuerscheinungen betrage mehr als drei Prozent. Erst im Juli wurde von BoD die "Espresso-Book-Machine" vorgestellt. Der Kunde kommt so direkt beim Händler vor Ort zu seinem frisch, nur für ihn gedruckten Buch, da die Maschine innerhalb weniger Minuten On-Demand-Books Drucken, Binden und Beschneiden kann.


2 Kommentare zu „Suhrkamp on Demand“

  • Der Akademische Verlag München – AVM publiziert wissenschaftliche Arbeiten im Digitaldruckverfahren und erst nach Eingang einer Bestellung kurzfristig produziert. Damit entfallen die Vorfinanzierung des Drucks und die teuren Kosten der Lagerhaltung. Die Infrastruktur, die der AVM zur Vorbereitung einer Publikation bereitstellt, lässt sich so über die Verkäufe der Bücher finanzieren. Deshalb kann der AVM auf die weithin üblichen Druckkostenzuschüsse verzichten.

    Infos unter http://www.avm-verlag.de

  • Der Aspekt, damit alle jemals erschienenen Bücher im Angebot zu halten, gefällt mir durchaus, vor allem dann, wenn Druck – und Bindungsqualität mit den Ursprungsausgaben mithalten können. Allerdings meine ich mich zu erinnern, daß amazon.com in den USA da eine ganz böse Regelung für BonD – Bücher gefunden hat, die quasi auf eine Monopolisierung herauslaufen. Und das wiederum würde mir nicht wirklich gefallen. LG tinius

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