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Dies & das
von Roderic Schuchart am 02.04.08

© tmesis
warum in deutschen Büchern sich nicht diese Kraft, diese Wirklichkeit, diese Abgründigkeit, diese Konsequenz und Härte und Wahrheit findet, die Filmemacher reizen könnte - und, umgekehrt, warum deutsche Filmemacher diese epischen Welten nicht suchen.
Und ich frage mich: Worum geht es hier? Darüber, dass Hollywood im Moment nicht nach deutschen Romanen giert? Darüber, dass momentan vielleicht nicht alle deutschen Themen en vogue sind? Aber doch wohl kaum darüber, dass die deutsche Literatur nicht filmreif ist.
Man erinnere sich an Schlöndorffs "Blechtrommel", an die Thomas Mann -Verfilmung "Tod in Venedig", man erinnere sich an Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" (Grundlage: Heinrich Manns "Professor Unrat") oder auch an vermeintlich leichtere Kost wie die "Unendliche Geschichte".
Dies sind nur einige der Erfolgsfilme, die zu einem großen Teil auf dem Reiz der deutschen Literatur basieren und gerne kann auch an Orson Wells mit Kafkas Prozess und viele mehr erinnert werden.
Sind das alles Einzelfälle? Oder ging es in dem Artikel doch nur darum, eine catchy Pauschal-Überschrift zu finden? Denn offen gestanden sehe ich auch in zahlreichen aktuellen Romanen das Potential für eine Verfilmung.
Es muss sich nur jemand finden, der beispielsweise Genazino, Greiner, Kettenbach, Walser etc. in bewegte Bilder packt. Und ich bin sicher: Früher oder später werden wir selbst in Hollywood auch wieder mal einen deutschen Stoff vorfinden. Warum auch nicht?
Permalink: Problemfall Literaturverfilmung?
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Wong
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