Die Literaturwissenschaftlerin und Essayistin Silvia Bovenschen ist eine ungemein kluge Literaturtheoretikerin und Beobachterin. Ihre 1979 publizierte Dissertation "Die imaginierte Weiblichkeit" war ein Meilenstein der feministischen Literaturtheorie.
2006 erschien bei S. Fischer ihr berührendes wie vielgelobtes Buch "Älter werden", in dem sie sich auch mit ihrer Multiple-Sklerose Erkrankung auseinandersetzt. Im März 2008 wurde das jüngste Buch Silvia Bovenschens veröffentlicht: "Verschwunden", ebenfalls verlegt bei S. Fischer, auch erhältlich als Audio CD. Eine ausführliche Rezension des Buches gibt es auf BR-Online .
Elisalex Clary von der WELT hat Bovenschen jetzt interviewt: Ein außergewöhnlich lesenswertes Gespräch über das Älter werden, die Krankheit MS und den Umgang mit dem Tod.