Der gleichnamige Titel von Gitte Härter (erschienen im BW-Verlag) trifft es ziemlich genau:
Denn ganz gleich ob beruflich oder privat: Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Außerdem ist jeder Mensch völlig unterschiedlich – die einen lassen den Bauch regieren, die anderen versuchen, sich lediglich anhand von Fakten zu orientieren. "Ja, nein, vielleicht – Entscheidungen leichter treffen" geht praxisnah auf typische Entscheidungen und die damit verbundenen Hürden ein.
Teil 1 des Buches hilft, sich selbst in puncto Entscheidungsfreude näher auszuloten. Teil 2 gibt ganz konkrete Tipps und Vorgehensweisen an die Hand, damit man Bauch und Kopf gleichermaßen nutzen kann, um so zu guten Entscheidungen zu kommen. Das Buch ist klar und übersichtlich strukturiert, ansprechend aufgemacht und sinnvoll untergliedert: Viele plausible Fallbeispiele aus dem Alltag, zahlreiche Checklisten und wirklich hilfreiche Übungen wechseln sich mit Fließtext in lebendigem und gar nicht trockenem Stil ab.
Man kann – und sollte – das Buch auf dreierlei Arten lesen: Einfach nur, um es zu lesen, um anhand der Beispiele dazuzulernen oder als Arbeitsbuch, um sich selbst weiterzuentwickeln. Denn Entscheidungen können mit diesem Buch wirklich Freude machen! Doch leider können sie auch kompliziert sein, und auch das zeigt dieses Buch: Man muss beim Lesen oft gedanklich hin und herspringen und manche Aussagen wiederholen sich. Vielleicht ist es in einigen Fällen wirklich sinnvoll, Entscheidungen derart umfassend zu überdenken – in anderen Fällen wünscht man sich einfachere Lösungen.