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von Roderic Schuchart am 22.04.08

© afcone
Dort lesen wir über den jüngsten Roman:
Sein jüngstes Buch, der Roman "Zu Gast bei Dr. Buzzard", erschien vor zwei Jahren. Es ist keineswegs nur der Nachhall einer Karriere von dreißig Jahren, sondern eher ein (vorläufiger) Höhepunkt. Die ganze Kunst Kettenbachs sammelt sich noch einmal in dem Roman über Hans Schumann, einem Architekten Mitte vierzig, der in die Südstaaten der USA reist, nach Savannah, um dort die Arbeit seines Büros bei einem Wettbewerb zu präsentieren. Begleitet wird er von seiner Frau und einem befreundeten Paar, das in den subtropischen Gefilden Urlaub machen will.
Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn Kettenbach muss man einfach selber lesen. Ob man seinen Stil nun wirklich Demontage des klassischen Kriminalromans nennen sollte, sei dahingestellt. Fest steht aber, dass man an allen Ecken und Enden merkt, dass der Autor jahrzehntelang als Journalist für den "Kölner Stadt anzeiger" gearbeitet hat.
Ach, ja: Die Tatorts mit Kommissar Kleefisch alias Willy Millowitsch stammen teilweise auch aus Kettenbachs Feder was bei einem Ur-Kölner ja durchaus passt.
Leseempfehlung ist "Glatteis" aus dem Jahr 1982. Das Buch ist kurz (für Einsteiger), günstig bei Ebay oder Amazon zu haben und überaus witzig und originell.
Permalink: H.W. Kettenbach wird 80
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Wong
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