Hadern erlaubt!

Hadern erlaubt!

Kennen Sie das auch: Sie haben eine Entscheidung getroffen – und dann überlegen Sie hin und her, her und hin ob die Entscheidung auch richtig war, grübeln, versauen sich den Tag… Und zu allem Überfluss müssen Sie sich von Freunden und Familie auch noch sagen lassen: "Das hat doch keinen Sinn, hör auf zu Grübeln, genieß das Leben…" Und schon fühlen Sie sich ganz furchtbar mies…

Muss nicht sein. Sagt jedenfalls der Psychologieprofessor Neal Roese in seinem Buch "Ach, hätt' ich doch! Wie man Zweifel in Chancen verwandelt" (eichborn 2007). Denn Zweifeln, Grübeln, Nachdenken über Dinge, die eigentlich schon längst vorbei sind, ist gar kein lähmender Zeitvertreib, sondern durchaus notwendig. Zweifel sogenannte kontrafaktische Gedanken, helfen uns, zu erkennen, was wir beim nächsten mal besser machen können. Vorausgesetzt man übertreibt es nicht. Und das ganze ist auch noch mit vielen empirischen Ergebnissen wissenschaftlich belegt.

Und dabei dachte ich erst: Ein Buch über Zweifeln – das kann doch nur furchtbar, depremierend, langweilig und trocken sein. Aber der Autor hat mich überrascht: Nicht nur mit seiner flotten Schreibe, sondern auch mit seinem Inhalt, der wirklich viele neue Erkenntnisse liefert und das spritzig und frisch.
Mehr zu diesem Buch bei Perlentaucher



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