
Wenn ein Mensch verstirbt, den wir sehr geliebt haben, kann man die eigene Trauer kaum in Worte fassen. Es ist ein Schmerz, der tief im Inneren sitzt, uns die Luft zum Atmen nimmt und unsere Gedanken so stark durcheinander bringt, dass es schwer ist einen treffenden Satz zu formulieren.
Ich möchte Ihnen heute drei wunderschöne Gedichte vorstellen, die diesem traurigen Anlass entsprechen und hoffentlich ein wenig Trost spenden.
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
(Vinzenz Erath)
Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.
(Michelangelo)
Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig
und die, die es sind sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand den man wirklich liebt, ist jemals tot.
(Ernest Hemingway)
Und zum Schluss noch vier wundervolle Zeilen von Joseph von Eichendorff:
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus