
Sie gilt sicherlich zu Recht als die größte Schriftstellerin ihres Landes. Die Rede ist von der Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die nun ihren neuen Roman "Neid" komplett ins Netz gestellt hat. Das Buch soll dabei lediglich im Internet zu lesen sein und gar nicht erst in gedruckter Form erscheinen.
Das ist an sich schon eine Meldung wert doch aufgrund der momentanen Brisanz des Falls Fritzl in amstetten, möchte ich doch lieber auf den Text "Im Verlassenen" fokussieren. Die "Welt" schreibt hierzu:
Sie [Jelinek] schildert ihre Sicht des Falls, ihre Abscheu in der Behandlung der Kinder und beklagt mangelnde Aufmerksamkeit der Nachbarn von Josef Fritzl. Der Text kreist um männliche Allmachtfantasien und das österreichische Harmoniebedürfnis. Unter den Text, der ohne Absätze auskommt, hat Jelinek ein Foto des Badezimmers im Kellerverlies gestellt.
Zitiert werden darf der Text dabei nicht und so sei an dieser Stelle auf die Webseite elfriedejelinek.com/ hingewiesen, wo sich der Aufsatz nachlesen lässt.
Lesenswert wie ich finde.