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Dies & das
von Simone Janson am 27.02.08

Corinne Maier entlarvt in diesem Buch in anschaulichen Beispielen das Unternehmen als Zentrum für Phrasendrescherei, als Reich des Absurden, in dem oft die Aktion das höchste Ziel der Aktion ist:
Da das Unternehmen es (...) ebenso wenig wie die Gesellschaft versteht, die Menschen hinter sich zu scharen, erschafft es künstlich eine 'große Familie', indem es Zeichen in die Welt setzt, mit denen die Arbeitnehmer sich identifizieren sollen.
Corinne Maier kommt zu dem Schluss, dass man sich im Arbeitsleben so wenig wie möglich einsetzen sollte, da man keine Vorteile vom Arbeiten hat, sondern nur Mühe, die nicht angemessen honoriert wird. Sie gibt den Lesern einige nicht ganz ernst gemeinte Tipps, wie sie sich möglichst effektiv vor der Arbeit drücken können, ohne dass es auffällt, und dabei trotzdem den Anschein erwecken, erfolgreich zu arbeiten, um sich beruflich zu verbessern.
Ein wirklich geniales Buch, das mich sehr begeistert hat.
Permalink: Die Entdeckung der Faulheit
Tags:
Faulheit
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Wong
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