
Geschrieben habe ich schon einmal über eines der Bücher, die ich meine: Bildbände, die an sich zu nichts nütze sind, außer schön zu sein. Inzwischen besitze ich eines – und ich kann nur sagen: Es lohnt sich wirklich, ein Buch zu haben, das den Raum gleichermaßen dekoriert und ein Licht darauf wirft, wes Geistes Kind der Besitzer ist.
Es handelt sich dabei um eines jener Bücher, zu denen man am besten gleich einen Tisch kaufen sollte (Buchhändler mögen jetzt aufmerken, denn die Möbelhersteller schlafen noch). Denn diese Bücher sind so groß, dass sie jedem Regal trotzen und so schwer, dass man sie nie wieder anfasst, wenn man einmal eine Ecke für sie gefunden hat. Es gibt inzwischen einige.
Wie wäre es mit da Vinci? Oder Botticelli? Michelangelo? Je etwa 10 Kilogramm?
Nein, es ist nicht das Gewicht, das sie von anderen Werken abhebt – es ist wirklich und wahrhaftig die Schönheit und der Gedanke, jeden Tag ein anderes werk der Meister vor sich zu haben – einfach durch Umblättern.