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Dies & das
von Roderic Schuchart am 22.04.08

© Karl Ukrawetz
Das schreibe nicht ich, sondern zitiere den Deutschen Kulturrat, der anlässlich des 75. Jahrestages am 10./11. Mai mit dieser durchaus provokativen These auftritt:
Die Nationalsozialisten hatten nach Ansicht des Deutschen Kulturrates mit ihrer Bücherverbrennung im Frühjahr 1933 "nachhaltig Erfolg", wenn es um das spätere Vergessen vieler verfemter Autoren geht. "Ja, es ist beschämend, aber es ist die Wahrheit", viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller seien in Vergessenheit geraten, sagte der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, am Montag (21. April 2008). Die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände will daher mit einer bundesweiten Plakataktion "gegen das Vergessen ein Zeichen setzen" und an die damals verfemten Autoren erinnern. wie die Berliner Literaturkritik weiß.
Damit nicht genug: Am Jahrestag finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Lesungen statt. Unter anderem spricht Bundespräsident Horst Köhler und dazu finden Lesungen von Günter Lamprecht und Jutta Wachowiak, den Schriftstellern Volker Braun, Ingo Schulze und Herta Müller statt. Allesamt werden Ausschnitte aus den Büchern von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Bertolt Brecht und anderen Autoren zum besten geben.
Garantiert lohnenswert!
Permalink: 75. Jahrestag der Bücherverbrennungen
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Wong
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