
Wie in nahezu allen nordischen Ländern finden sich auch in Island viele gut geschriebene und spannende Krimis. Die Krimis aus Island zeichnet dabei vor allem der ruhige und relativ unspektakuläre Stil aus. Dennoch gelingt es ihnen einen hohen Grad an Spannung aufzubauen. Dies liegt nicht zu letzt am eher düsteren und einfachen Rahmen den Island für die Krimis bietet. Unter den isländischen Krimi-Autoren ragen besonders zwei heraus, Yrsa Sigurðardóttir und Arnaldur Indriðason.
Yrsa Sigurðardóttir und die Dóra Guðmundsdóttir-Krimis
Yrsa Sigurðardóttir, Jahrgang 1963, ist gelernte Bauingenieurin, und hat zuerst nur Kinderbücher geschrieben, bevor sie sich dem Krimi-Genre widmete. Die Heldin der Krimis von Yrsa Sigurðardóttir ist die Anwältin Dóra Guðmundsdóttir aus Reykjavik, eine alleinerziehende Mutter die auf der anderen Seite der Ermittlungen steht. Bislang sind von Yrsa Sigurðardóttir sechs Island-Krimis erschienen:
- Das letzte Ritual
- Das gefrorene Licht
- Die glühende Grab
- Die eisblaue Spur
- Feuernacht
- Geisterfjord
Arnaldur Indriðason und die Erlendur-Krimis
Der Krimi-Autor Arnaldur Indriðason, Jahrgang 1961, ist der Schöpfer der Erlendur-Reihe. Kommissar Erlendur Sveinsson ist ein geschieden, Vater und eine mitunter eigenbrötlerische und spezielle Person. Dennoch versteht er es Sympathien zu wecken, nicht zuletzt durch sein Engagement für jeden seiner Fälle. Bislang sind zehn Erlendur-Krimis erschienen:
- Menschensöhne
- Todesrosen
- Nordermoor
- Todeshauch
- Engelsstimme
- Kältezone
- Frostnacht
- Kälteschlaf
- Frevelopfer
- Abgründe

Lesen – das ist die Passion von sehr vielen Menschen. Man glaubt es manchmal gar nicht wenn man sich einmal die Flut an neuen Medien anschaut, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die ein gutes Buch zu schätzen wissen, und zwar in der guten alten Form mit den Seiten aus Papier. Dabei sind es nicht nur die modernen Romane, die sehr gefragt sind, auch Sachbücher gewinnen immer mehr an Gewicht. Das konnte man gerade erst wieder auf der Frankfurter Buchmesse sehen, die ja gerade erst zu Ende gegangen ist. Zwar gibt es heute sehr viele Möglichkeiten, die Bücher auch auf den E-Book-Readern zu lesen, aber einmal ganz ehrlich, wenn man ein schönes Buch in den Händen halten kann, dann schaut man doch nicht auf so einen kleinen Bildschirm und versucht das Buch darauf zu lesen.
Die meisten von uns haben den ganzen Tag mit Bildschirmen zu tun, viele arbeiten am Computer und sind abends heilfroh, wenn sie wieder einmal ein richtiges Buch in den Händen halten können. Gerade die Sachbücher sind heute wieder sehr gefragt, und sie werden auch zu allen möglichen Gebieten herausgegeben. Das ist ein Nachschlagewerk, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Sicher, es gibt viele, die ohne ihren Tablet-PC nicht leben können, aber sehr viele Menschen brauchen auch einfach das gute Gefühl, das ihnen ein Buch vermittelt. Wer jetzt gedacht hat, dass die Bücher im Zeitalter des Internets verschwinden werden, der hat sich verrechnet.
Was für viele Offensichtlich ist, gibt es immer noch Menschen die diese Kunst leider nicht beherrschen: Lesen. Viele Menschen leiden einfach an Leseschwäche und viele Menschen haben leider nicht das Glück lesen zu lernen. Das hängt natürlich auch von dem Land ab in dem man lebt und auch von der Erziehung. Lesen ist also eine Gunst, die man zu schätzen wissen sollte.
Dabei ist es eines der schönsten Sachen der Welt. Es gibt kein Medium was älter und verbreiteter ist als ein Buch zum lesen. Man kann aus Büchern viel nutzvolles lernen, aber auch nutzloses. Es gibt kein Medium um das so viel gestreitet wird, wie um einen Buch. Stimmt es oder stimmt es nicht? Ist es echt oder gefälscht? Nirgendswo kann man so viel Wissen sammeln wie in Büchern. Ausser inzwischen noch im Internet. Alles was in Büchern vorhanden ist, wird auch ins Internet übertragen. Wichtig ist es, wie das Internet benutzt wird: Als Wissensmedium oder als Unnutzmedium.
